FANTASY VS. ROMANCE

Fantasy vs Romance // Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Genre

Wie es für mich war, mit meiner neuen Romanidee “Tage voller Regen” in ein völlig neues Genre einzutauchen.

Ob es nun Lesen oder Schreiben war, es gab immer nur ein ‘wahres’ Genre für mich – Fantasy. Ich liebe es, mir Geschichten auszudenken, neue Welten zu erfinden und darin zu versinken. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, in ein anderes Genre einzutauchen. Doch genau das ist vor wenigen Wochen, dank einiger toller Autorenkolleginnen, passiert. Und nicht nur eins, sondern gleich zwei neue Romanprojekte im Romance Genre haben so das Licht der Welt erblickt.

War ich erst auch  ziemlich skeptisch, ob ich das überhaupt kann, so muss ich nun sagen, dass ich es liebe. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich Fantasy vernachlässigen werde. Ich möchte nur Sätze, in denen ich mir etwas nicht zutraue, in Zukunft vermeiden, denn solange ich es nicht ausprobiert habe, werde ich es nie wissen.

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Konzentrieren wir uns erst einmal auf die Unterschiede. Denn da gibt es sogar einige zu finden, die meine Schreibgeschwindigkeit stark beeinflussen.

 

Fantasy

Wie es das Wort schon sagt, kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen, ihr sind keine Grenzen gesetzt, was das mögliche betrifft, sofern man die Dinge dann auch logisch begründen kann.  Wir bauen neue Welten, fangen komplett bei Null an, bis wir uns eine eigene Welt erschaffen haben. Dasselbe gilt für Wesen – Elfen, Menschen, Faun, usw – grenzenlose Möglichkeiten von Kombinationen, sowie deren Fähigkeiten.

Wo wir bei einem eher nachteiligen Punkt ankommen – den Notizen. So ein komplexes System erfordert eben auch viele beschriebene Seiten mit Informationen, über Völker, Rituale, Gesellschaft usw. Meist sammeln sich unzählige Notizen auf kleinen Zettelchen an, die wir irgendwann sortieren müssen, um den Überblick zu behalten. Denn sie sollten auch noch ein Nachschlagewerk sein, wenn wir auf Probleme stoßen und versuchen, diese anhand der eingeführten Gesetze zu lösen, welche wiederum irgendwo niedergeschrieben wurden.

 

Romance

In diesem Genre empfand ich es wesentlich einfacher, ohne großes Plotten oder Notizen voranzukommen, denn so vieles entspricht der Realität, in der wir jeden Tag leben. Wir erfinden keine neuen Wesen oder Welten, sondern halten uns an vorgegebene Dinge. Fehlen uns Informationen in unserem Projekt, so lässt sich durch Recherche im Internet das Problem schnell lösen.

Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass die meisten Leser in diesem Genre ein Happy-End verlangen oder erwarten und eher enttäuscht sind, sollte dies nicht eintreffen. Egal, was dazwischen passiert, ob Drama oder Action, der Leser will am Ende das Gefühl haben, dass sich alles zum Guten gewendet hat.

 

Gemeinsamkeiten

Obwohl diese beiden Genre so unterschiedlich in den Vor- und Nachteilen klingen, werden sie trotzdem gerne miteinander kombiniert. Egal welches Genre wir wählen, alle haben sie etwas gemeinsam – unsere Wesen. Egal ob erschaffen oder aus dem wahren Leben. Jedes davon hat Gefühle und Bedürfnisse und diese gilt zu erkennen, um unser Projekt nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass man immer mal auch eben neue Genres ausprobieren sollte, auch wenn es nur eine Kurzgeschichte ist.

Was ist euer bevorzugtes Genre und seid ihr schon einmal davon abgewichen? Wenn ja, würdet ihr es wieder tun? Fallen euch weitere Unterschiede oder Gemeinsamkeiten ein? Ihr könnt sie mir gerne unten in den Kommentaren oder per E-Mail mitteilen.

Freue mich von euch zu hören. Viel Spaß beim Schreiben!

Grüße,

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